Keine Träume - 14 bis 16 (Amenteth Charaktergeschichte - Age of Conan)
~ fortsetzung ~
Teil 14
„Hm ..Tja., wo soll ich denn da anfangen?“ Er kratzte sich kurz an der Schläfe, während er scheinbar überlegte, wo er ansetzen sollte. „Wie wäre es, wenn ihr einfach am Anfang beginnt, hm?“ Sie schmunzelte bei ihren Worten. Hadar, der ihr Fremde, hatte eine Art an sich, die ihr doch irgendwie gefiel. Auch wenn sein Witz zu Anfang ihn in ein schlechtes Licht gestellt hatte bei ihr, so machte er diesen nun doch mit jeder Handlung etwas wieder gut. „Also am Anfang. Nun denn...“ Und so begann er zu erzählen.
Kennen gelernt haben wir uns an der Grenze zwischen Aquilonien und Nemidien. Also kennen lernen kann man das eh nicht so richtig nennen. Du hast mir da mehr oder weniger den Arsch gerettet. Da waren einige Banditen und Mitra weiß was du da getrieben hast, du hast mir das nie gesagt, aber .. einer von denen hatte mich doch härter erwischt als ich gedacht hatte und ich konnte die Kerle nur mit Mühe auf Abstand halten. Er deutete auf die Axt auf der Kommode. Is’ ja nicht so als wenn mein alter Freund da nicht doch einwenig Respekt einflößen kann. Aber mit ’ner stark blutenden Wunde an der Seite musste man nicht klug sein um zu erkennen das ich mich da nich’ mehr lange zur Wehr setzen kann. Jedenfalls bist du dann aufgetaucht und hast zwei von denen einfach im Vorbeigehen die Kehle durchgeschnitten. Sah übel aus, aber den Dritten, den hab ich selber dann noch erwischt. Der war so verdutzt das seine beiden Kollegen auf einmal tot am Boden lagen, das er mich für nen Moment vergas und zack .. da war er nen Kopf kürzer. Er nickte kurz, grinste dann leicht, so als würde ihn die Erinnerung amüsieren. Ich weiß noch das du eigentlich schon im Begriff warst wieder abzuhauen. Bin dann aber wohl zusammen geklappt und ..na ja, hast mich halt nicht liegen und sterben lassen wollen oder können. Als ich aufwachte hattest du die Wunde genäht und gewaschen. Hast nicht viel gesprochen zu der Zeit. Nich’ mal deinen Namen wolltest du mir am Anfang sagen.
Er hob etwas mühsam sein Oberteil an und zeigte auf eine große, etwas wulstig verwachsene Narbe an seiner rechten Seite. Nicht schön, aber bei den Damen hinterlässt es Eindruck. Er lachte wieder schallend auf, worauf Amenteth leicht, wenn auch nur kurz, lächelte. Sie lauschte ihm weiter geduldig. Naja, dauerte so nicht lange, da war ich wieder auf dem Damm und eigentlich hatte ich gedacht das du damit wieder deiner Wege gehst. So schweigsam und abweisend wie du warst, hätt’s mich nicht gewundert. Nee, aber du bist einfach irgendwie in der Nähe geblieben. Später hast du gesagt, dass du das nur gemacht hast, weil du jemanden brauchtest der sich auch mal um zwei oder drei Gegner gleichzeitig kümmern kann, damit du nicht so viel zu tun hast, aber ich hab das irgendwie nich’ geglaubt. Ich glaub eher, du warst einsam. So haste zumindest immer ausgesehen. Er nickte auf seine Worte kurz, lies sich dann auf dem Stuhl zurück und wendete den Blick zur Zimmerdecke.
Verging schon einige Zeit. Ein paar Monate sind wir sicher so durch die Gegend gezogen, ehe wir mal richtig miteinander geredet haben. Als du dann aber erst mal angefangen hast zu reden, da wollte dein Mund auch gar nich’ mehr still stehen. Er lachte wieder, dieses Mal nur kurz. Hast mir ein paar Sachen erzählt, das du Sklavin warst und abgehauen bist. Wolltest aber nie sagen wie de das geschafft hast. War dir wohl unangenehm. Ich hab dann auch nich’ mehr weiter nachgefragt. Hm. Die meiste Zeit haben wir uns eh nur drüber unterhalten was wir am Tag drauf zu tun haben. Irgendwie war das nie so ne Freundschaft auf Gesprächsebene. Sind halt zusammen in den Kampf gezogen und waren froh wenn wir den nächsten Tag noch erlebten. Er zuckte kurz mit den Schultern. Von Vanaheim bis zum südlichsten Stygen haben wir so ziemlich jede Gegend erkundet. Die Städte waren ja nich’ so interessant für uns und ich glaub Khemi und so war dir nich’ geheuer. Warum haste mir auch nie erzählt. Er stutzte einen Moment. Wenn ich so genau drüber nachdenke, dann haste eigentlich nie was von dir erzählt, außer kleinen Häppchen. Naja, hattest sicher deine Gründe. Wieder zuckte er kurz mit den Schultern, ehe er seinen Blick wieder auf die Stygin am Tisch ihm gegenüber richtete. Er schien seine Geschichte beendet zu haben und sah sie nun nur abwartend an.
„Ist das alles?“ Er nickte auf ihre Frage nur knapp. „Da fehlt das Ende.“ Meinte sie dann schlicht und vielleicht etwas verwundert wirkend. Er sah sie einen Moment schweigsam an, ehe er seinen Blick von ihr abwandte. Es erschien fast so, als würde er einen Moment mit sich selbst kämpfen, ehe wohl eine der beiden Seiten gewann und er die Schultern etwas hängen lies. Sein Blick wanderte zu der Axt die zwar nicht ganz in seiner Reichweite lag, die er aber ohne weiteres mit einer schnellen Bewegung erreichen konnte, wenn er denn wollte. Kurz darauf sah er wieder zu Amenteth, der sein Blick zu seiner Waffe durchaus nicht entgangen war. Mit leicht erhobener Braue und abwartend sah sie ihn an.
War eine kalte Nacht in Cimmerien. Wir hatten uns eigentlich in nem Dorf nahe der Grenze zu Vanaheim nen Platz suchen wollen, aber da gab’s nichts mehr. Die hatten wohl wieder durch diesen idiotischen Krieg ein paar Opfer eingefordert. Naja. War halt Nacht und wir mussten ja irgendwo schlafen, also haben wir uns etwas abseits ein Feuer gemacht und sind dort irgendwann auch eingeschlafen. Na, sagen mal vielmehr du bist eingeschlafen. Mir standen immer die Nackenhaare zu berge, wenn wir in der Nähe von so nem frisch abgeschlachteten Dorf übernachtet haben. Ich bin halt immer noch der Meinung, man kann die Toten da noch schreien hören. Bin etwas umher getigert und hab versucht mich abzulenken. Ich war gar nicht so weit weg vom Feuer. Ich konnte den Schein immer noch sehen, aber als ich dann wieder kam, da warste Weg. Irgendetwas in Amenteth schrie förmlich, das er log. Es war nicht alleine das er ihr bei den letzten Worten nicht in die Augen sehen konnte, es war auch ein leises, vertrautes Kribbeln in ihrem Hinterkopf, das langsam ankündigte, das sie sich, wenn sie nur noch etwas mehr hören würde, daran erinnern könnte.
„Das ist nicht alles?“ Meinte sie, während sie ihren Blick nun voll und ganz auf das Gesicht von Hadar fixierte. Sie sagte nichts mehr, schwieg ihn nur an und lies ihn unterdessen nicht aus den Augen. Er bemerkte ihr Starren erst nach einem Moment, doch schien es ihn dann regelrecht nervös werden zu lassen. Er schlug nach einigen Augenblicken des Anschweigens dann mit der Faust auf den Tisch, das dieser unter der Gewalt die auf ihn einwirkte kurz wackelte. Du sagtest doch, du erinnerst dich nicht. „Man muss kein kluger Mensch sein, um eine Lüge zu enttarnen die so schlecht gesponnen ist.“
Er schien einen Augenblick mit sich selbst zu ringen. Wieder wanderte sein Blick zu der Axt hinüber, verharrte lange auf dieser, ehe er erneut sprach. Ich blieb in der Nähe des Feuers. Ich hab sie nicht kommen hören, hab nur deinen Schrei gehört, als sie dich angriffen. Du hast immer viel zu fest geschlafen. Keine Ahnung wieso, aber das war deine größte Schwäche. Ich bin hingerannt, hab mich aber im Gebüsch versteckt. Ich hatte die Axt schon im Anschlag, als ich sah das es sicher fünf bis sieben Kerle waren die dich wie ein Spielzeug über die Schulter warfen. Haben deine Dolche ins Feuer geworfen und dich einfach mitgeschleppt. Scheiße, die waren verdammt stark und wesendlich mehr als wir! ... Ich wollt nicht wegen deiner Sorglosigkeit den Löffel abgeben... Stille breitete sich im Raum aus als er seine Rede beendet hatte. Sie starrte ihn nur ausdruckslos an. Es schien fast so als versuchte sie das Gehörte in ihrem Geiste zu sortieren um dann nicht direkt und überstürzt auf den Mann vor sich loszugehen. „Das erklärt einiges.“ Meinte sie am Ende dann schlicht und verschränkte die Arme vor der Brust, während sie sich in dem Stuhl zurück lehnte und das erfahrene wohl immer noch etwas auf sich wirken lies.
Teil 15
Es dauerte eine ganze Weile. Die Beiden saßen einander gegenüber und schwiegen sich an. Er hatte den Blick aufmerksam auf sie gerichtet, während sie nur mit vor der Brust verschränkten Armen gen Boden gestarrt hatte. Irgendwann brach sie dann das Schweigen.
„Ich habe dich nicht liegen lassen, weil ich gesehen habe wie du um dein Leben gekämpft hast. Wie ein Löwe hast du immer wieder mit der Axt nach den Kerlen geschlagen und sie so auf Abstand gehalten. Ich habe nur gehört wie du hinter mir zu Boden gefallen bist und es wäre wohl besser gewesen dich einfach liegen zu lassen, aber ich konnte es nicht. Es wäre eine Schande ohne Gleichen gewesen so einen Kämpfer einfach sterben zu sehen.“
Sie atmete tief durch ehe sie den Blick hob und auf Hadar richtete. „Ich schlief so tief und fest, weil ich dachte ich wäre bei dir sicher.“ Sie hob einen Mundwinkel auf die Worte. „War wohl ein Irrtum.“ Er verzog auf ihre letzten Worte fast schmerzhaft das Gesicht. Die Schuldgefühle die er hatte konnte er selbst wenn er es gewollt hätte nicht mehr verbergen. „Und nu’? Willst nicht irgendwas tun? Mir eine reinhauen oder so?“ Sie schüttelte nur den Kopf und senkte den Blick wieder zu Boden. „Das würde nichts an den Dingen die geschehen sind ändern. Und was mir danach wiederfuhr war nicht nur schlecht – zumindest irgendwann nicht mehr.“ „Erinnerst dich denn wieder ganz?“ fragte er dann langsam, sich vorsichtig an den Tisch lehnend. Sie wog den Kopf von einer auf die andere Seite. „Nicht ganz, aber ich weiß nun ein paar Dinge besser miteinander zu verbinden. Wann genau war das, das ich verschleppt wurde?“ Er gab ein angestrengtes Stöhnen von sich, das ihr wohl demonstrieren sollte, das es etwas schwer für ihn war sich exakt daran zu erinnern. „Ungefähr ein Jahr. Auf den Monat genau kann ich es dir nich’ sagen.“ Sie nickte nur, als hätte sie das bereits vermutet. „Ich hab’ da noch was für dich.“ Meinte er dann, ehe er sich langsam von dem knarrenden Stuhl erhob und zu der Kommode hinüber ging auf der seine Axt lag. Innerlich zuckte Amenteth kurz zusammen, versuchte sich die Bereitschaft aufzuspringen aber nicht anmerken zu lassen. „Is’ ja nicht so als wenn man einen Weggefährten einfach so vergisst und ... da ich nicht wusst’ ob du noch lebst oder tot bist, hab ich se halt einfach aufgehoben. Als Erinnerung oder so...“
Er kramte einen Moment in einem Fach herum, ehe er ein in Leinen geschnürtes Päckchen zum Tisch hinüber trug. „Ich glaub, die gehör’n dir.“ Meinte er mit einem Lächeln und etwas ungläubig schaute die kleine Stygin zu ihm auf ehe sie begann den Stoff etwas eilig zu entfernen und in dem Bündel zwei schwarze Dolche zum Vorschein kamen. Sie strich einen Moment über das dunkle Metall, ehe sie sich an die Stirn griff und versuchte sich dem plötzlichen Kopfschmerz nicht zu ergeben, der sich doch nicht bei Seite drängen lies und der ihr schmerzlich und viel zu schnell einige Dinge wiedergab. „Alles in Ordnung?“ meinte Hadar besorgt und es brauchte einige Sekunden ehe Amenteth noch etwas schmerzverzerrt und doch zufrieden schmunzelte. „Ja, es geht schon.“ Meinte sie etwas leiser. „Nur die Hitze.“ „Oh .. äh .. wenn de magst.. ich weiß ja nich’ wo du unterkommst, aber wenn du ein Bett brauchst .. ich hab noch ein paar Decken und ein Fell also kann auch auf dem Boden schlafen heut’ Nacht.“ Sie schüttelte entschieden den Kopf als der Schmerz sich langsam zu verflüchtigen schien. „Nein Hadar, die Zeiten in denen ich in deiner Nähe unbesorgt schlafen konnte sind vorbei.“ Es muss für ihn wie ein Messerstich in den Rücken gewesen sein, diese Worte von ihr zu hören, denn er sackte förmlich sichtbar langsam in sich zusammen. „Versteh’ schon.“ Meinte er nur leise. Sie betrachtete den Mann der ihr gegenüber saß und den Blick auf die Tischplatte gerichtet hatte eine Weile schweigend.
Wenn sie es auch gewesen war, die ihm damals schweigsam gefolgt war um nicht alleine sein zu müssen, so war er es heute, der einsam und verlassen wirkte. Sie wusste das die Schuld an ihm nagte, doch nichts in ihr gab ihr das Verlange ihm diese Schuld zu mindern oder ganz zu nehmen. Ihr Blick lag auf ihm wie der Blick einer Mutter auf ihrem unartigen Kind, ehe sie sich dann langsam und leise erhob. „Ich werde nun gehen. Danke für deine Hilfe und das du so lange auf meine Dolche aufgepasst hast.“ Sie nahm das Leinenbündel in die rechte und den Sack mit ihrer Kleidung in die linke Hand ehe sie sich langsam zur Tür begab. Sie hörte ihn hinter sich aufstehen, doch gab nichts in ihr mehr den Befehl Vorsicht walten zu lassen. Als sie die Tür bereits geöffnet hatte und sich Jard zuwenden wollte richtete er noch einmal das Wort an sie. „Wenn’s dich mal wieder nach Luxur verschlägt, komm mich besuchen, hu?“ Sie sah über die Schulter hinweg zu ihm und wollte kurz etwas erwidern, brachte dann aber doch nicht einen Ton hervor und sah ihn nur an, ehe sie sich wieder der Straße zuwandte und hinaus ging. Sie wusste, als sie Jard an den Zügeln neben sich führend die Gasse hinab ging, das er ihr nachsah. Sie wusste das er auf ein Wort der Vergebung gewartet hatte, wusste das er sich nun weiter mit dem Verrat an ihr quälen würde. Vielleicht mehr als bis zu dem Moment, da er gedacht hatte, sie sei tot oder irgendwo eine Sklavin eines reichen Mannes. Manchmal musste man einfach keine Waffe ziehen, niemanden mit Stichen und Wunden übersähen um Genugtuung zu erlangen....
Teil 16
Die Nacht war angenehm für stygische Verhältnisse. Der Wind wehte Frisch über die Dünen und die Flammen des Feuers züngelten immer wieder bei jeder Böe einmal kurz auf, ehe sie wieder in das ruhige Flackern verfielen. Die Decke auf der sie lag war aus rauem Stoff gewebt worden, doch so war sie wenigstens robust und man konnte sie mehr als ein paar Male als Schlafunterlage benutzen. Sie hätte auch auf dem Sand liegen können und es dieses Mal nicht einmal bemerkt. Ihr ganzer Körper schmerzte. Jede Faser und jeder Muskel sehnte sich nach einem weichen Bett und sauberen Laken und nur für einen Moment hatte sie überlegt wieder in die Stadt zu reiten und Hadar doch um Unterkunft zu bitten, aber ihr Stolz hatte ihr dann doch verboten diese Dummheit zu begehen.
Ihr Blick war zu den Sternen hinaufgerichtet die sich tausendfach am Himmel zeigten und hin und wieder aufflackerten. Wenn es einen anderen Grund gegeben hätte die Sterne dort zu betrachten, dann wäre es ein schöner Abend gewesen. Hier nun aber zu liegen, das was sie an diesem Tag hatte erreichen wollen nicht geschafft zu haben und untätig herumzuliegen gab ihr ein Gefühl der Unruhe.
Langsam setzte sie sich wieder auf und richtete den Blick zu ihrem Hengst hinüber. Er döste vor sich hin und sie wusste, das selbst wenn er wach gewesen wäre, er ihr wohl nicht zugehört hätte. Sie griff neben sich zu dem Leinenbündel, das sie noch nicht gewagt hatte wieder auszupacken. Jetzt jedoch in der Stille der Nacht, wo man nur das leise Klappern und zischen der Schlangen irgendwo in der Ferne hören konnte, da schien ihr angemessen noch einmal zu betrachten, was sie einmal verloren hatte.
Die Dolche waren schwarz. Das Metall aus dem sie bestanden war einst geschwärzt worden und auch der feine Stoff den man um die Griffe gewickelt hatte, war dunkel. Es waren keine Ornamente oder Symbole darin verarbeitet, aber sie erinnerte sich woher sie diese für eine einfache Stygierin doch viel zu teuer wirkenden Waffen erhalten hatte.
„Es war als ich für meinen Herrn den ersten Auftrag erledigen sollte. Ich hatte bis dahin noch keine eigenen Waffen gehabt und er hätte mir auch wohl niemals welche gegeben. Aber SIE, sie gab mir welche. Ich sehe sie noch vor mir. Sie lächelte als sie mir das Geschenk gab und auch wenn sie einmal zu mir sagte, das sie nicht wisse was ich alles tue, so wusste sie wohl sicherlich, das ich die Waffen auch benutzen werde.“
Sie starrte eine Weile auf die Dolche hinab und schien erst einen Moment später zu merken das sie weinte, den als sie sich die Tränen wegwischte schien sie verwundert über sich selbst auf ihre Hand zu starren.
„Ich weiß nicht was mit ihnen geschah. Ich weiß nicht warum sie mir so viel bedeutet. Ich weiß nicht warum ich weine wenn ich mich daran erinnere das sie es war die mir diese Dinger gab, aber ich will.. nein, ich muss es wissen. Ich will wissen wo sie ist.“
Sie wischte sich erneut über die Augen und versuchte sich selbst zu beruhigen. Immer wieder atmete sie tief durch und versuchte das Schluchzen, die Tränen die immer wieder in ihr aufstiegen zu überdrücken. Es wollte nicht gelingen. Irgendwann legte sie sich wieder auf die Decke zurück und kauerte sich etwas zusammen. Den Blick auf die Dolche gerichtet und ohne zu wissen warum, weinte sie sich in dieser Nacht in den Schlaf.